CESARE: CollEction, Standardization and Attribution of Robust disaster Event information

Funding: FFG

Duration: 11.2019 – 10.2021

Website: https://projekte.ffg.at/projekt/3307382

Project Partners:Eidgenössische Technische Hochschule, ETH Zürich – IED Institute for Environmental Decisions;
Spatial Services GmbH;
Geologische Bundesanstalt;
Kuratorium für Verkehrssicherheit;
Bundesministerium für Inneres (BMI);
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT);
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH;

 

Description:

Im Bereich der Gefahrendokumentation und -bewertung im Kontext des Katastrophenrisikomanagements existieren in Österreich eine Vielzahl an Datenbanken beziehungsweise Inventaren. Oftmals sind diese Ereignis-, Schadens- und Risikodaten nicht miteinander vergleichbar, da sie zu verschiedenen Zwecken und vor allem mit unterschiedlichen Anforderungen erhoben wurden. Ziel dieses Projektes ist es, eine robuste nationale Ereignis- und Schadendatenbank als ein teilautomatisiertes, autonomes technisches System zu entwickeln, das es ermöglicht, Daten aus verschiedenen Quellen unter einheitlichen Standards zu harmonisieren, darzustellen und für weiterführende Analysen zu  nutzen. Konkret wird hierzu ein Demonstrator für zwei Bundesländer (Niederösterreich und Steiermark) und drei Gefahrenkategorien (Sturm, Überflutung und Massenbewegung) für den Zeitraum von 2005 bis 2018 implementiert. Eine damit ermöglichte systematisierte Zusammenschau von Ereignisdokumentationen unterstützt die Bedarfsträger in ihren Aufgaben unter anderem bei der Erstellung nationaler Risikoanalysen, der verpflichtenden Berichtslegung im Rahmen des UNISDR Sendai Vertrages sowie bei der effektiven Bewertung von Katastrophenfondsmitteln.

Specific research input:

Die Forschungskompetenz von Z_GIS liegt in den Bereichen GIScience und räumliche Indikatoren, objekt-basierte Bildanalyse (OBIA) und Erdbeobachtung, Landschaftsstrukturanalyse, Monitoring und Ressourcenmanagement, Sicherheits- und Vulnerabilitätsforschung. Als erstes und größtes „Academic Center of Excellence for eCognition“ (Trimble Geospatial) hat Z_GIS den Paradigmenwechsel von traditioneller wissenschaftlicher Bildanalyse hinzu OBIA federführend begleitet. Hohe internationale Sichtbarkeit im Bereich COPERNICUS, aber auch die enge Zusammenarbeit mit Behörden verschiedener administrativer Ebenen (lokale Verwaltungen bis zur EU), mit UN Organisationen (u.a. UNEP, UNDP) und NGOs (wie z.B. MSF, Red Cross) gehören zu den wesentlichen Tätigkeitsbereichen der letzten Jahre. Z_GIS (www.zgis.at) ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Forschung, Ausbildung, sowie Industriekooperation. Mehr als 80 MitarbeiterInnen tragen erfolgreich zu innovativen Projekten und der Lösung von Problemen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt bei. Belegt wird dies u.a. durch die äußerst erfolgreiche (EU)-Projektakquisition (https://zgis.at/research-projects/), der faktischen Anerkennung als zentrale postgraduale Aus- und Weiterbildungseinrichtung (www.unigis.net; www.dk-giscience.zgis.net.) und die intensive Industrieanbindung für international tätige Firmen (u.a. ESRI, Oracle, Intergraph, Autodesk, Definiens, Trimble).

Involved ISI staff: Dr. Stefan Kienberger, Dr. Dirk Tiede